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   Q: Was ist eine Persönlichkeit? -> Antwort    
     
 Q: Was tun wir, wenn wir überzeugen? -> Antwort    
     
 Q: Was meint Watzlawick, wenn er sagt, dass der Beziehungsaspekt in einer Kommunikation den Inhaltsaspekt bestimmt? -> Antwort    
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Q: Was ist eine Persönlichkeit?
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  In der Antike nannte man im Theater das Mundstück der Maske "sona". Der Schauspieler sprach durch das Mundstück: per sona. Im französischen "le son" (der Ton) erkennen wir diesen Zusammenhang immer noch. Psychologen haben Bücher mit der Frage gefüllt, was eine Persönlichkeit sei. Eine Antwort lautet: Die Persönlichkeit hört man.  
 
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Q: Was tun wir, wenn wir überzeugen?
        

Wenn wir überzeugen, dann sind wir Zeugen. Zeugen von einem Sachverhalt, von einem Produkt, von einer Dienstleistung. Wir bezeugen, dass wir das, wovon die Rede ist, gut kennen, und erzählen von unseren Erfahrungen damit. Der Zeuge legt Zeugnis ab. Er erscheint dazu persönlich vor dem Richter. Die Anwesenheit seiner Person ermöglicht die entscheidende Wirkung. Papier kann diese Leistung nicht vollbringen.

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Q: Was meint Watzlawick, wenn er sagt, dass der Beziehungsaspekt in einer Kommunikation den Inhaltsaspekt bestimmt?
 

Fabian erklärt Werner, was ein Stuhl ist.

Fabian: "Ein Stuhl ist etwas, da kannst du drauf sitzen."

Werner erinnert sich sofort, dass er mit dem Fahrrad hergekommen und dass er darauf gesessen ist.

Fabian: "Nein, wenn’s Räder hat, dann ist’s nicht ein Stuhl. Ein Stuhl hat Beine."

Werner: "Dann kam die Dame letzten Samstag Nachmittag auf dem Sattel ihres Stuhls durch den Wald geritten?"

Fabian: "Nein, ein Stuhl bewegt sich nicht. Da kannst du drauf sitzen, er hat Beine und bewegt sich nicht."

Werner setzt sich auf den Tisch und sieht Fabian fragend an.

Fabian: "Nein ein Stuhl ist nicht so hoch und hat eine Lehne."

Werner zeigt auf den Hocker, den Fabian bis dahin nicht in seine Erklärungen eingeschlossen hat:

"Dann ist das kein Stuhl?"

Fabian: "Doch, das ist auch ein Stuhl. Nicht jeder Stuhl hat eine Lehne."

Werner erinnert sich an ein Bild aus seinem Kinderbuch, da sass ein Bauer neben einer Kuh und melkte diese. Er sass auf etwas, das hatte nur 1 Bein. "Vermutlich ist das kein Stuhl?"

Fabian: "Doch, auch das ist ein Stuhl, ein Melkstuhl. Es gibt eben Stühle, die haben 4 Beine und solche, die haben 1 Bein."

Fabian bleibt geduldig und kommt wieder zum Anfang zurück: "Mach’s nicht kompliziert: Ein Stuhl ist etwas, das sich nicht selbst bewegt und auf das du sitzen kannst."

Da zählt Werner viele Sachen auf, die diese Definition erfüllen und bei denen Fabian immer den Kopf schüttelt, weil sie eindeutig keine Stühle sind. Denn es gibt nur ganz wenige Sachen, auf die man nicht sitzen kann. Werner hat sogar einmal auf einem Berg gesessen und ist doch kein Riese.

Seither ist Fabian damit beschäftigt alle gewöhnlichen und speziellen Stühle, die es irgendwo zu irgendwelchen Zeiten gegeben hat, zusammenzutragen. Vielleicht gelingt es ihm so, dem Werner zu erklären, was ein Stuhl ist.

Die Antwort von Werner lässt sich leicht voraussagen: "Man kann gar nicht sagen, was ein Stuhl ist!"

Kommentar: "Ich will nicht verstehen" ist ein immer wieder anzutreffendes Beziehungsangebot, dem inhaltlich nicht beizukommen ist. Werner kann zu Recht für sich beanspruchen, dass seine Antworten und Fragen sachlogisch immer richtig gewesen sind.

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